Eröffnung Tanzenberg„Wer ist der Mann auf dem Tuch?“ fragte eine Ausstellung, die 2014 erstmals in Österreich zu sehen war. Das Renaissance-Schloss Tanzenberg in Kärnten hat die von einem Expertenteam zusammengestellte und vom Malteserorden in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche gezeigte Ausstellung zwischen 6. Juni und 20. Juli 2014 beherbergt

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Am 5. Juni 2014 wurde durch S. Exzellenz den Bischof von Gurk, Dr. Alois Schwarz im Beisein des Prokurators des Souveränen Malteser Ritter Ordens des Großpriorates von Österreich S. Exzellenz Norbert Graf Salburg die Ausstellung “Wer ist der Mann auf dem Tuch?” auf Schloss Tanzenberg feierlich eröffnet.

„Wer ist der Mann auf dem Tuch? – Eine Spurensuche“

Unter dem Titel „Wer ist der Mann auf dem Tuch? – Eine Spurensuche“ stellte die Ausstellung sowohl wissenschaftliche Forschung wie theologische Sichtweisen zu dem Leinentuch vor. Herzstücke der Ausstellung, waren eine originalgetreue Nachbildung des 4,4 mal 1,1 Meter großen Tuchs aus Turin, sowie eines Korpus der aus einer 3D Betrachtung der Spuren am Tuch gefertigt wurde. Aber auch weitere Ausstellungsstücke wie die Dornenhaube und die Nägel, die zur damaligen Zeit verwendet wurden, boten Anregung zur jahrhundertealten Diskussion. Zum einen Teil ist die wissenschaftliche Echtheitstheorie Teil der Faszination rund um das Grabtuch zum anderen Teil glauben viele katholische Christen ein Abbild Jesus Christus in dem Tuch zu sehen.

Dr. Ulrich Glaunach Kazenstain, Delegat des Ordens in Kärnten: „Ob aus historischem Interesse oder aus der Beschäftigung mit der Auferstehung als zentrale Hoffnung unseres Glaubens, das Turiner Grabtuch scheint fast jeden in seinen Bann zu ziehen. Deshalb haben auch so viele begeistert daran gearbeitet diese Ausstellung in Kärnten zu zeigen“
Zur Motivation der Malteser die Ausstellung zu entwickeln, sagte die Kuratorin der Ausstellung, Bettina Trott zu Solz: „Wir möchten mit dieser Ausstellung möglichst viele und unterschiedlichste Menschen dazu anregen, sich mit dem Turiner Leintuch auseinanderzusetzen, sei es über die Wissenschaft, über die Geschichte, oder/und über den Glauben! Jeder Betrachter soll seine eigenen Schlüsse ziehen.“
Die Idee zu dieser Ausstellung brauchte fast 6 Jahre bis zu ihrer Realisierung: Aktuelle Erkenntnisse aufbereiten, Exponate finden und fertigen lassen, ein Konzept entwerfen. Der Malteserorden übernahmen die Trägerschaft und der Malteserhilfsdienst die Projektleitung. Jetzt wurde die Ausstellung erstmalig in Österreich präsentiert.

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